Schau, was du gut –

Nicht, was du falsch getan!

Dann siehst du dich

mit Gottes Augen an.

(Das gilt nicht nur in der Kirche.)

VII. Schau, was du gut -<br />
Nicht, was du falsch getan!<br />
Dann siehst du dich<br />
mit Gottes Augen an.<br />
(Das gilt nicht nur in der Kirche.)

Wir Menschen verurteilen gern andere und uns selbst. Das kann uns herunterziehen und lähmen. Lobe dich und andere dreimal, bevor du einmal kritisierst. Du findest immer mehr Lobenswertes als Schlechtes – glaub mir! Wenn du eine Show-Nummer oder einen Vortrag probst, schau zunächst auf das, was dir dabei gut gelungen ist. 

  Das ist der göttliche Blick. Dann schau erst, was du noch verbessern kannst. Das gibt dir Mut: Wenn du schon so viel Gutes geschafft hast, wirst du den Rest auch noch hinbekommen.

   Eigentlich sollten Lehrer nicht die Fehler der Schüler rot anstreichen, sondern das Richtige grün markieren. Dann sehen die Schüler, dass sie fast alles richtig haben, und bekommen Mut, die wenigen Lücken auch noch zu verbessern.

  Kritik ist ja auch wichtig, sonst kommst du nicht weiter, aber die Kritik fällt dir viel leichter, wenn du das Gute nicht übersiehst und darauf aufbaust. 

   Wofür kannst du dich selbst loben?